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Wenn ich nun als Sammler die DDR-Spielzeuge betrachte, muss ich feststellen, dass die Spielzeuge in den ersten Jahren der DDR sehr vielfältig waren. Man muss dabei natürlich die politische/ wirtschaftliche Situation und den damaligen technischen Stand beachten. Aber man erkennt auch den Materialmangel und die Vereinfachung der Spielzeuge im Laufe der Entwicklung der DDR. So gab es Autos mit diversem Zubehör. Durch Engpässe wurde auf der Verpackung der Zusatz „ohne Zubehör“ angegeben (z.B. Alfetta-Spider mit Figur, Tisch, Stuhl, Koffer). Oder es wurden einfach undedruckte Behelfsverpackungen verwendet.
Spielzeuge wurden teilweise sehr lange produziert - als Beispiel mag hier der Wartburg 353 Polizei von Anker Mechanik dienen, der rund 20 Jahre produziert wurde. Hier kann man sehr gut erkennen, wie vieles vereinfacht wurde – zum Beispiel die Reifen, die mit den Jahren kleiner wurden, Türklinken wurden stark vereinfacht; erst waren sie genau detailliert, zum Schluss nur noch sehr vereinfacht. Man ging aber auch hier mit dem Original konform – so wurden z.B. die Stoßstangen zunächst verchromt später schwarz dargestellt.
Die in der DDR hergestellten Spielzeuge orientierten sich allerdings oft am Original. So gab es Autos wie Tatra, Wolga, Trabant, Wartburg 353, Wartburg 311, G5 Lkw, H6 LKW, aber auch Opel Audi, Mercedes, Ferrari usw., Staubsauger mit glanzvollen Namen Steffi, Stepke oder Nähmaschinen Gabriele aber auch Geschirrspülmaschinen Waschvollautomaten…
Manchmal waren aber die Spielzeughersteller schneller als die Wirtschaft – so gab es einen Wartburg Prototyp 355, der es im Original leider nie auf die Straße geschafft hat.
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