Problematisch bei der Zentralisierung der DDR Spielzeugindustrie war die zu lang dauernde Planungsphase. Spielzeuge waren teilweise schon veraltet bevor sie auf den Markt kamen, sie wurden außerdem über zu lange Zeiträume produziert.

 

Für den Export war die DEMUSA als übergeordneter Außenhandelsbetrieb der DDR zuständig. Sicher liegt hier auch ein Grund der teilweise schlechten Weiterentwicklung der Spielzeuge, weil der direkte Kontakt zwischen Spielzeugherstellern der DDR mit westlichen Firmen unterbunden wurde. Dieser war nur ausgewählten Leuten möglich.

 


Verkauft und gehandelt (Exportgeschäft) wurde auf der legendären Leipziger Messe

Sicher war hier manches Muster zu finden, welches leider nie den Weg in die Produktion fand. Aber es gab auch Spielzeuge, die für DDR-Bürger nicht gedacht waren und nicht im eigenen Land verkauft wurden. So gab es zum Beispiel Autos mit der Aufschrift ESSO oder Pepsicola, Tankstellen mit Schellaufdruck usw.

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