Fa. Max Carl Judenbach, Fa. Hels- G. Steglich Bad Schandau, Fa. Rüma Fa. Sachsenmeister Metallbau, Fa. Steyer Freiberg, Fa. Scheffler Carl, Fa. Zeukebahnen Berlin, Fa. Hopf Richard, Fa. Ing. G. Sommermeyer Gera, Fa. Meißner Kurt-Handspielpuppen, Fa. Kurt Müller Uscha - Pressstoffverarbeitende Werkstatt Zeitz, Fa. Lothar Wilhelmi, Fa.Emil g. Lorenz Karl Max Stadt



Um nur einige zu nennen. Dadurch gab es Konkurrenz und dadurch wiederum eine hohe Vielfalt von Spielzeugen.

 

Da in der sozialistischen DDR Planwirtschaft verordnet wurde, wurde auch die Spielzeugindustrie weitgehend zentral geleitet. Kleinere Betriebe wurden zu VEBs (Volkseigene Betriebe) zusammengefasst (Mes-Ju VEB Mechanische Spielwaren- Judenbach, VEB Prefo Dresden, VEB Preß- und Spritzwerk-Suhl PreSu, VEB Plaho Steinach, MSB – VEB Mechanische Spielwaren Brandenburg/ Havel, MSW – VEB Metallspielwaren Weimar, Anker – VEB Anker- Mechanik Eisfeld, Stadtilm – VEB 

 

Traditionsreiche Firmen sahen dabei keine Perspektiven in der DDR und versuchten sich in der BRD eine neue Existenz aufzubauen. Private Betriebe wurden enteignet. Staatliche Unternehmensbeteiligungen in Form von KGs wurden gegründet – der private Unternehmer blieb Leiter des Betriebes aber auch Vollhafter.

 

Anfang der 50er Jahre wurde es die Verordnung über die PGH (Produktionsgenossenschaften) erlassen und verordnete die Zusammenarbeit mehrerer gleichberechtigter Handwerker und Gesellen. So konnten die Handwerker weiter existieren – es gründeten sich z.B. die Genossenschaft des Spielwarenhandwerks Rauenstein eGmbH, die Koppelhund- Genossenschaft des Spielwarenhersteller-Handwerks eGmbH Judenbach). Es gab neben den staatlichen auch die privatwirtschaftlichen sowie die genossenschaftlichen Betriebsformen. Private Firmen wurden jedoch benachteiligt – zum Beispiel durch Steuererhöhungen oder infolge schlechterer Materialversorgung. Anfang der 70er Jahre wurde die Spielzeugindustrie weiter zentralisiert. Private Firmeneigentümer (bis auf einige Ausnahmen) mussten ihre Anteile komplett an den Staat verkaufen. Es entstanden größere Kombinate. Anfang der80er Jahre wurde die komplette Spielzeugindustrie im zentralen VEB Kombinat Spielwaren Sonneberg – Stammbetrieb war hierfür der VEB Sonni-Sonneberg in Thüringen – zusammengefasst.

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